Sachverständigengutachten im Verfahren über die Aufhebung der Betreuung

Artikel gespeichert unter: Betreuung, Betreuung Allgemein, Gutachten, Angehörige


a) Wenn das Gericht im Verfahren über die Aufhebung der Betreuung ein Sachverständigengutachten einholt und seine Entscheidung auf dieses stützt, muss das Gutachten den formalen Anforderungen des § 280 FamFG genügen.
b) Das Sachverständigengutachten muss noch aktuell sein. Gibt es konkrete Anhaltspunkte dafür, dass sich die Sachlage nach Erstellung des Gutachtens verändert hat und diese neue Tatsachenlage für die Entscheidung nicht offensichtlich unerheblich ist, hat der Tatrichter zumindest eine ergänzende Stellungnahme des Sachverständigen einzuholen.
BGH, Beschluss vom 21.9.2016 – XII ZB 606/15

Haben Sie Fragen? E-Mail an das Forschungsinstitut

« Anhörung im Unterbringungsverfahren ohne Verfahrenspfleger     Vorlage von Originalauszügen durch den Betreuer bei Rechnungslegung »

Themen

Links

Feeds